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Erfassung der Berufswahlkompetenz von Schülern im Heidekreis

Leitung:Prof. Dr. Günter Ratschinski
Bearbeitung:Philipp Struck M.A.
Laufzeit:August 2010 – März 2012
Förderung durch:Bundesministerium für Bildung und Forschung, Europäischer Sozialfonds, Landkreis Soltau-Fallingbostel
Bild Erfassung der Berufswahlkompetenz von Schülern im Heidekreis

Im deutschen Berufsbildungssystem unterhalb der Hochschulausbildung hat sich mit dem „Übergangssystem“ ein neuer Sektor etabliert, in dem eine Vielzahl berufsvorbereitender Maßnahmen die Vermittlungschancen der Schulabsolventen verbessern sollen. Als ein wichtiges Zuweisungskriterium gilt die sogenannte „Ausbildungsreife“. In Abgrenzung zur Berufseignung soll Ausbildungsreife ein Merkmalsmuster sein, das im Zeitfenster der Berufsvorbereitung und -entscheidung eine Entwicklungsdynamik zeigt, die zu dem erwünschten Endzustand sozialer „Reife“ führt. Art, Ablauf und Bedingungsfaktoren dieses Entwicklungsprozesses sind nur ansatzweise geklärt.
Das Projekt „Berufswahlkompetenz“ soll zur Grundlegung einer Entwicklungsdiagnostik der Berufsorientierung und Berufswahl oder Berufsfindung beitragen. Konzepte, Entwicklungsdimensionen und Bedingungsfaktoren aus verschiedenen theoretischen Ansätzen werden zusammengeführt und als Fragebogenbatterie auf einer online-Plattform installiert. Über 4000 Schüler der Klassen 7 bis 10 aus allen Real- Haupt und Förderschulen eines niedersächsischen Landkreises sollen erfasst und im Halbjahresabstand erneut befragt werden. Die Längsschnittstudie wird von 2010 bis 2012 aus den Mitteln des BMBF und ESF finanziert. Eine Weiterführung bis 2014 ist geplant.

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