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Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts BVJ-Produktionsschule der Werk-statt-Schule Hannover

Leitung:Prof. Dr. Arnulf Bojanowski
Bearbeitung:Martin Koch
Laufzeit:01.09.2006 - 31.12.2007
Förderung durch:Landeshauptstadt Hannover

Beginnend mit dem Schuljahr 2006/ 2007 wurde in der Werk-statt-Schule Hannover der Produktionsschulansatz in das BVJ implementiert. Ziel  der wissenschaftlichen Begleitung war es, Erfolg und Wirksamkeit dieses Verfahrens in der Berufsvorbereitung zu evaluieren. Dabei wurden die Entwicklung von Berufswahlkompetenz und die Identifikation mit dem Lernort, den angebotenen Tätigkeiten und den vermittelten Zukunftsperspektiven erhoben. Wesentlicher Bestandteil der Untersuchung war es, Wechselwirkungen zwischen lebensweltlichen Ressourcen in Gegenwart und Vergangenheit und ihrer jeweiligen Projektion in eine berufliche Zukunft zu erheben. Dabei wurde die Fragestellung verfolgt, inwieweit diese unterschiedlichen Teilidentitäten in den Kontext des Lernorts Produktionsschule eingehen und in Tätigkeit aktiviert werden können. Darüber hinaus wurden die Wirksamkeit der verschiedenen pädagogischen Instrumente des Projektschulansatzes aus Sicht der teilnehmenden Jugendlichen und der im Projekt tätigen Mitarbeiter_innen evaluiert. Zu diesen Zwecken wurden zu zwei Erhebungszeitpunkten leitfadengestützte Interviews mit allen teilnehmenden Jugendlichen durchgeführt und zusätzlich zwei quantitative Erhebungsinstrumente eingesetzt. Die mit dem Verfahren der qualitativen Inhaltsanalyse erhobenen Daten wurden mit den ebenfalls über leitfadengestützte Interviews erhobenen Aussagen der pädagogischen Mitarbeiter in Beziehung gesetzt.

Publikationen

Koch, M. (2008): BVJ-Produktionsschule, Bericht der wissenschaftlichen Begleitung, Hannover: Leibniz Universität Hannover, Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung, Manuskriptdruck | datei |

Koch, M. (2011): Zur Möglichkeit von Produktionsschulen als sinnhafte Basiskomponenten des Übergangssystems, in jugendhilfe 6/2011, S. 333 - 338

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