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Linux for Education (LifE) Projekt

Leitung:Prof. Dr. K. Rütters
Bearbeitung:M. Scholz (Dipl. Berufspäd.)
Laufzeit:2003 bis Ende offen
Förderung durch:Anschubfinanzierung aus Mitteln des Innovationspools der Universität

Die neuen Anforderungen an die Berufsausbildung, hier insbesondere auch an die berufsbildenden Schulen, wie z.B. die Gestaltung der Ausbildung an Arbeits- und Geschäftprozessen, die Vernetzung von Berufsbildungszentren oder die Anforderungen an die Kooperation der Lernorte können nur noch mit einer komplexen IT-Infrastruktur bewältigt werden. Die in diesem Bereich angebotenen professionellen Softwarelösungen (wie z.B. die SAP Learning Solution) weisen allerdings folgende Nachteile auf:

- sie sind zu teuer,

- sie sind nicht auf die spezifischen Anforderungen von Schulen zugeschnitten,

- sie bilden nur Teilbereiche ab, was den Einsatz mehrerer Plattformen erfordert und

- sie setzten IT-Expertenwissen der Anwender voraus.

Eine anderer Lösungsansatz wäre die Verwendung von OpenSource Software.



Ziel dieses Projektes ist es, unter Einsatz freier (kostenloser) Software und auf Basis einer Server-Client Struktur eine netzbasierte Oberfläche zu schaffen, auf der sich das gesamte IT-Profil einer (Berufs-)Schule abbilden lässt. Die Aufgaben reichen dabei von der Verwaltung der Schüler- und Lehrerdaten über die Bereitstellung einer Schulhomepage zur internen und externen Kommunikation bis hin zur Möglichkeit, virtuelle Arbeitsgruppen sowie E-Learning oder Blended Learning Lerneinheiten für den Unterricht zu gestalten.

Alle Arbeiten (von der Administration des Servers bis hin zum Erstellen von Lerneinheiten) sollen systemunabhängig und netzbasiert mittels Standard Internet-Browsern (z. B. Explorer, Netscape, Opera) durchgeführt werden können.

Das Projekt soll die Weiterentwicklung dieser netzbasierten Oberfläche und die Untersuchung ihrer Einsatzmöglichkeiten im Unterricht an berufsbildenden Schulen sowie ihre Nutzung zum Aufbau vernetzter Strukturen mehrerer Berufsbildungszentren beinhalten.

Grundprinzipien:

- Verwendung freier, kostenloser Software (OpenSource)

- Alle Inhalte, mit Ausnahme der persönlichen Daten, unterliegen dem OpenSource Prinzip und sind (wenn vom Autor gewollt) öffentlich und austauschbar

- Zur Benutzung der Oberfläche sind keine Programmierkenntnisse erforderlich

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