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Konstruktion von Geschlecht durch Lehramtsstudierende in der Migrationsgesellschaft (Arbeitstitel)

M.A. Jennifer Seifert
Betreuung durch Prof. Dr. Steffi Robak

Beschreibung:

Im Rahmen intersektioneller Benachteiligungen sind Geschlecht und Migrationserfahrungen von
besonderem Interesse. Vor allem die kulturelle Differenzlinie rückt in den Blick, wenn es um die
Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern geht. Die zunehmenden Migrationsbewegungen
innerhalb der Bundesrepublik und nicht zuletzt der vermehrte Zuzug von Geflüchteten, schaffen
eine weitaus heterogenere Gruppe von Schülerinnen und Schülern als dies bereits in den letzten
Jahren der Fall war. Dies stellt Lehrerinnen und Lehrer vor neuartige Herausforderungen im
Klassenraum. Die Universität als Ort der LehrerInnenbildung kann hier einen entscheidenen
Beitrag zur Bewältigung diversitätsbegründeter Lehrherausforderungen leisten.
Das Promotionsvorhaben ist im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ angesiedelt und
beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Diversitätssensibilität in der inklusiven Schule und
Ausbildung von Reflexiver Handlungsfähigkeit in der Lehrerbildung. Der Fokus liegt hierbei auf der
Differenzlinie Gender. Durch eine sowohl qualitative als auch quantitative Herangehensweise
sollen die Konstruktionen von Geschlecht seitens der angehenden Lehrkräfte in Bezug auf eine
Migrationsgesellschaft in den Blick genommen werden.