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Wertschätzung von Hybridität im transkulturellen Raum (Arbeitstitel)

M.A. Linda Sterzik
Betreuung durch Prof. Dr. Steffi Robak

Beschreibung:

Die Pluralisierung der Gesellschaft trat nicht erst mit der Arbeitsmigration in den 1960er Jahren in
der Bundesrepublik auf, doch stellen nicht zuletzt aktuelle Migrations- und Fluchtbewegungen die
Gesellschaft vor verschiedene Herausforderungen, etwa im Bildungsbereich.Vor diesem
Hintergrund ist eine diversitätssensible Lehrerbildung von Bedeutung, die unter anderem die
Differenzlinie Kultur fokussiert. Die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft birgt neuartige
Herausforderungen für (angehende) Lehrerinnen und Lehrer, wobei zur Bewältigung dieser die
Universität mit speziellen Angeboten neben der fachlichen und didaktischen Ausbildung beitragen
kann.
Das Promotionsvorhaben ist im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ angesiedelt und
beschäftigt sich mit dem Themenkomplex Diversitätssensibilität in der inklusiven Schule und
Ausbildung von Reflexiver Handlungsfähigkeit in der Lehrerbildung. Der Fokus liegt auf der
Differenzlinie Inter-/Transkulturalität, wobei die Frage nach dem Kulturbegriff bzw. Verständnis von
Kultur bei Studierenden des Lehramts im Mittelpunkt steht. Anhand qualitativer Verfahren soll ein
Überblick über die herrschenden Vorstellungen der Studierenden von subjektiver kultureller
Zugehörigkeit und kultureller Zugehörigkeit der Anderen gewonnen werden. Weiter ist die Ebene
der Handlungspraxis zentral.