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Bildungsungleichheit in Tansania am Beispiel des Hochschulzuganges mit Fokus auf Armut und Geschlecht

Dipl. päd. Christine Piehl
Betreuung durch Prof. Dr. Steffi Robak

Beschreibung:

Der Zugang zur Schul- sowie Hochschulbildung ist in den letzten Jahren stark ausgebaut worden durch die tansanische Regierung. Daraufhin ist die Zahl von Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern stark angestiegen. Der massive Ausbau des Bildungssystems hat jedoch die bereits bestehenden Probleme, wie großer Mangel an Lehrmaterialien und qualifizierten Lehrkräften nur noch verstärkt. Diese Problemstellungen sind in öffentlichen Schulen stark verbreitet, wodurch insbesondere Kinder mit einem niedrigen sozioökonomischen Status von schlechten Schulleistungen und hohen Schulabbruchquoten betroffen sind.

Überdies sind speziell Mädchen und junge Frauen im Bildungssystem stark benachteiligt, so  werden sie häufig Opfer von  sexueller Belästigung oder Gewalt. Weiterhin sind auch traditionelle geschlechterstereotype Vorstellungen bei den Lehrkräften vielfach anzutreffen.

Das Ziel des Dissertationsvorhabens ist es zu untersuchen, wie sich der Hochschulzugang für weibliche Studierende und Personen aus armen Familien gestaltet und welchen  Einfluss die Lernumgebung in öffentlichen bzw. privaten Bildungseinrichtungen ausübt. Weiterhin ist von Interesse welche bildungspolitischen Maßnahmen von der tansanischen Regierung unternommen werden um die Bildungsungleichheit zu reduzieren und wie wirkungsvoll diese umgesetzt werden.