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Kompetenzen erkennen und entwickeln. Gestaltung, Durchführung und Evaluation eines neuen Diagnose- und Trainingskonzeptes für benachteiligte Jugendliche im Übergang Schule – Beruf.

Lippegaus, Petra
Betreuung durch Prof. Dr. Arnulf Bojanowski (Erstgutachter)

Beschreibung:

Im ersten Teil der Arbeit wird das Instrument, die DIAgnose- und TRAINingseinheit DIA-TRAIN, vorgestellt und die Entstehungsgeschichte rekonstruiert. DIA-TRAIN bezeichnet ein zweiwöchiges Programm zur Feststellung und Entwicklung von Kompetenzen, Ressourcen und Potenzialen. Die DIAgnose und TRAINingseinheit wurde in den Jahren 1999–2001 von einer Projektgruppe unter Leitung des Institutes für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS GmbH) entwickelt und in einem Implementierungsprojekt in den Jahren 2002–2003 erprobt. Diese Projekte wurden finanziert vom Ministerium für Kinder, Jugend und Schule des Landes Nordrhein-Westfalen. Parallel zum Entwicklungsprojekt wurde eine Fortbildungskonzeption für DIA-TRAIN-er/innen entwickelt, mehrfach erprobt und optimiert.

Im zweiten Teil der Dissertation werden Ergebnisse der Evaluation dargestellt. Im Implementierungsprojekt wurde die DIAgnose- und TRAINingseinheit 30 mal erprobt. Bei 25 Erprobungen wurden das Personal und die Teilnehmer/innen schriftlich befragt. Mit dem Personal wurde nach der Erprobung die Durchführung im Rahmen einer fachlichen Begleitung ausgewertet. Die Ergebnisse wurden im Projekt direkt umgesetzt in eine Weiterentwicklung des Programms, der Materialien und der Fortbildungskonzeption. Auch diese Veränderungen werden vorgestellt.

Die Wirksamkeit der DIAgnose- und TRAINingseinheit soll in einer Untersuchung einige Monate nach der Durchführung untersucht werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob durch DIA-TRAIN nachweislich positive Effekte auf die weitere Entwicklung und Förderung der Jugendliche bewirkt werden konnten. Hierzu ist eine qualitative Befragung einiger Jugendlicher und einzelner pädagogischer Mitarbeiter/innen geplant. Die Durchführung und die Ergebnisse der Befragungen werden im dritten Teil dargestellt.

Petra Lippegaus lebt in Delbrück-Lippling und arbeitet bei INBAS (Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik). E-mail: lippegaus@inbas.com