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Robak, S. (2012). Kulturelle Formationen des Lernens. Münster: Waxmann

Zum Lernen deutscher Expatriates in kulturdifferenten Arbeitskontexten in China - die versäumte Weiterbildung

Inhalt

Globalisierung und Transnationalisierung sind als Phänomene in den Strukturen der Arbeits- und Berufswelt mit Auswirkungen auf Biographien, Identitätsentwicklungen, Anforderungen der Kompetenzentwicklung und Optionen lebenslangen Lernens angekommen. Auslandsentsendungen, hier betrachtet als differenzielle Expatriierungsformen in die VR China, evozieren eine Vielzahl an Bildungsanforderungen und flexibel darauf reagierende Lernaktivitäten durch die Individuen.
Komplexe Neujustierungen der Strukturen und Verankerungen lebenslangen Lernens lassen sich am Beispiel transnationaler Unternehmen aufzeigen. Im Kontext der Expatriierung nach China stellen sich stets folgende Fragen: Welche Veränderungen, welche Hybridbildungen erfahren, erdulden und gestalten Expatriates, wenn sie für längere Zeit dort arbeiten? Wie werden sie durch gestaltete Strukturen der Personalentwicklung und Weiterbildung unterstützt, um ihre Anforderungen zu bewältigen und sich in der Fremde zu entfalten?
Diese Studie entwickelt theoretisch einen interdisziplinären, insbesondere kulturtheoretisch als auch bildungstheoretisch und erwachsenenpädagogisch begründeten Betrachtungshorizont der Konzeptualisierung und empirischen Erfassung lebenslangen Lernens, spezifiziert für einen kulturdifferenten Arbeitskontext in der VR China.

06. September 2012